{"id":190,"date":"2010-08-23T08:45:36","date_gmt":"2010-08-23T08:45:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tordy.at\/?p=190"},"modified":"2018-05-26T10:47:29","modified_gmt":"2018-05-26T08:47:29","slug":"wahnsinn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tordy.at\/index.php\/2010\/08\/23\/wahnsinn\/","title":{"rendered":"Wahnsinn"},"content":{"rendered":"<p>Im Zuge einer heftigen Auseinandersetzung mit der Mutter droht ein 17 j\u00e4hriges M\u00e4dchen dieser hochdramatisch mit Selbstmord. Die Mutter veranlasst einen psychiatrischen Aufenthalt. Im Zuge des Aufenthalts wird eine hystrionische Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung festgestellt. Ein\/e befreundete\/r Bekannte\/r interveniert im Spital und weist auf den stigmatisierenden Effekt dieser Diagnosen hin und bittet darum, die Diagnose fallenzulassen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Im Selbstverst\u00e4ndnis eines Spitals haben aber Diagnosen keine andere Bedeutung als die, Arbeitshypothesen aufzustellen und entlang dieser die &#8222;passende&#8220; Behandlung\/Therapie einzuleiten. Dank der gro\u00dfen Psychiatriereform Ende der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts bleiben PatientInnen nicht mehr lange auf einer psychiatrischen Station, stattdessen werden sie an ein ambulantes Setting verwiesen. Oft gelingt eine solche Verweispraxis, nicht selten bleiben aber die Patientinnen und Patienten unversorgt &#8222;zur\u00fcck&#8220;.<\/p>\n<p>Dieses konkrete M\u00e4dchen hatte wenig Gl\u00fcck der anderen Art. Und, wie das Sprichwort so sch\u00f6n sagt, wer kein Gl\u00fcck hat, der hat dann bald auch Pech. In diesem Fall hat sich der Aufenthalt etwas hingezogen. Vielleicht war es ein Zusammentreffen ganz unterschiedlicher Systemsichtweisen: Eine gleicherma\u00dfen \u00fcberzeugungsstarke wie besorgte Mutter, in Kombination mit dem von seinem Gef\u00fchlsausbruch \u00fcberraschten M\u00e4dchen, einer psychiatrischen Station, die gerade mit ihrer Bettenauslastung zu k\u00e4mpfen hatte und einer\/m wohlmeinenden Stationssozialarbeiter\/in. Letztere\/r hat dann auch einen Handlungsbedarf gesehen. Sie hat dem M\u00e4dchen einen Behindertenstatus &#8222;organisiert&#8220;. Und jetzt ist sie gerade dabei, die mittlerweile 18 J\u00e4hrige davon zu \u00fcberzeugen, das Gymnasium aufzugeben und stattdessen eine Behindertenwerkstatt aufzusuchen. Man m\u00fcsse es akzeptieren, meint die\/der zust\u00e4ndige Sozialarbeiter\/in, das M\u00e4dchen habe halt zu viele Defizite. Denn neben der diagnostizierten Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung hat sich die Jugendliche mittlerweile auch noch eine Depression eingetreten.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzt wird die\/der Sozialarbeiter\/in &#8211; was f\u00fcr therapeutische Interventionsketten selten ist &#8211; von der Mutter und den behandelnden \u00c4rztinnen und \u00c4rzten.<br \/>\nSch\u00f6n, k\u00f6nnte man sagen, und &#8222;sch\u00f6n&#8220; werden auch viele der Beteiligten sagen. Die Mutter wird froh sein, ihr Kind gut versorgt zu wissen. Um die im Streit erhobenen Vorw\u00fcrfe der Tochter muss sie sich nicht (mehr) k\u00fcmmern: Das arme Kind ist ja krank. Aus Sicht der Organisation kann man sich und dem Personal nur auf die Schultern klopfen: Endlich eine Fallbearbeitung nach Lehrbuch: statt kleinlicher professionsbedingter Streitereien und Eifers\u00fcchteleien eine berufsgruppen\u00fcbergreifende Zusammenarbeit, eine funktionierende Interventionskette und &#8211; auch nicht schlecht &#8211; endlich eine im stations\u00fcbergreifenden Benchmarking eine herzeigbare Bettenauslastung. Die\/der involvierte Sozialarbeiter\/in kann sich auch freuen, hat sie f\u00fcr das Standing der Berufsgruppe in einem Spitalsbetrieb eine wichtige H\u00fcrde genommen: Ihr Vorschlag wird angenommen. Und nicht nur das: Wer wei\u00df, vielleicht wird sie\/er eines Tages als Pionier\/in der &#8222;klinischen Sozialarbeit&#8220; gefeiert. Und das M\u00e4dchen? Wie gesagt, Pech gehabt.<\/p>\n<p>Hier interessiert mich vor allem die Haltung der involvierten Sozialarbeiterin \/ des involvierten Sozialarbeiters. Die Frage, die mich besch\u00e4ftigt, lautet: ist die Intervention ethisch richtig?<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Moment m\u00f6chte ich bei der gestellten Diagnose bleiben: Die AutorInnen der ICD-10 und in deren Folge auch die Lehrb\u00fccher \u00fcber Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rungen warnen davor, die Diagnose (vor)schnell zu stellen und weisen explizit darauf hin, die Diagnose solle keinesfalls vor dem 16., 17. Lebensjahr, im Zweifel solle lieber eine andere Diagnose gestellt werden (vgl. Drilling et.al. 1993; S227; Paulitsch, 2009, S 218 &#8211; 237), . Jetzt hatte die junge Frau ihr 17. Lebensjahr aber schon vollendet gehabt. Werden neuerdings Diagnosen nach einem \u00e4hnlichen Vorgehen gestellt, wie in der Juristerei, wenn \u00fcber Fragen der Strafm\u00fcndigkeit zu entscheiden ist: Unter 14 strafunm\u00fcndig, \u00e4lter als 14 bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres teilweise straff\u00e4hig, ab 16 gibt es dann keinen (kaum einen) Pardon. Wie gesagt, das M\u00e4del hatte Pech und ihren 17. Geburtstag hinter sich. Dar\u00fcber hinaus geh\u00f6ren Diagnosen zum Spitalsbetrieb wie das Amen zum Gebet.<\/p>\n<p>Psychiatrische Diagnosen erleben aber oft einen &#8222;Halo-Effekt&#8220;. Darunter versteht man, dass eine solche Diagnose schnell einmal an der Patientin \/ dem Patienten kleben bleibt. Von einer\/m Spitalssozialarbeiter\/in sollte man erwarten, dass sie\/er dar\u00fcber Bescheid wei\u00df.<\/p>\n<p>Nun zum berufsbedingten Verst\u00e4ndnis der Profession &#8222;Sozialarbeiter\/in&#8220;. Sozialarbeit, wie ich sie verstehe, orientiert sich an einer Reihe von Standards, die der Profession eingeschrieben sind. F\u00fcr die Beurteilung der vorliegenden Frage scheinen folgende &#8222;Variablen&#8220; interessant: Der von B\u00f6nisch\/L\u00f6sch (1973; S 27-29) eingef\u00fchrte Begriff des Doppelten Mandats , der von Staub-Bernasconi in der Folge zum Trippelmandat ausgebaut wurde. W\u00e4hrend der erste Begriff meint, die soziale Arbeit sei sowohl den Zielen der Klientin \/ des Klienten als auch jenen des Staates, der die Soziale Arbeit bezahlt, verpflichtet, bringt letzterer Begriff noch die Dimension des professionellen Selbstverst\u00e4ndnisses in den Diskurs mit ein.<\/p>\n<ul>\n<li>Doch zuerst zum Doppelten Mandat: Die zentrale Fragestellung, die sich aus dieser versch\u00e4rften Arbeitsbedingung heraus ergibt, lautet: Wie kann die Profession, wie k\u00f6nnen die Handelnden in der Profession, sicherstellen, dass sie als &#8222;Diener zweier Herren&#8220; ihre unter Umst\u00e4nden divergierenden Auftr\u00e4ge erf\u00fcllen? Zur Beantwortung dieser Frage sind eine Reihe weiterer Denkfiguren hilfreich:<\/li>\n<li>Die Soziale Arbeit kann man als &#8222;<em>intermedi\u00e4re Instanz<\/em>&#8220; verstehen, die zwischen System und Lebenswelt vermitteln soll\u00a0 (Rauschenbach\/Treptow; 1985, S 55).<\/li>\n<li>Um diesen Vermittlungsauftrag zu erf\u00fcllen, wird eine <em>allparteiliche Haltung<\/em> (vgl. z.B. Kleve, 2003, S 67; zum Begriff selbst: Boszormenyi-Nagy, 1967: 412) verlangt,<\/li>\n<li>die sich im Zweifel <em>parteilich<\/em> f\u00fcr den Schw\u00e4cheren \u00e4u\u00dfern m\u00fcsse.<\/li>\n<li>Erg\u00e4nzt werden diese \u00dcberlegungen von Staub-Bernasconi zum &#8222;Dritten Mandat&#8220; der Sozialen Arbeit. Dieses besteht, so die Autorin, aus zwei Komponenten. Zum einen habe sich die Profession auf die wissenschaftliche Fundierung ihrer Handlungstheorien zu berufen. Diese Forderung ergibt sich quasi zwangsl\u00e4ufig, wenn sich die Profession mit ihrem Anspruch ernst nehmen mag, mit ihren gesetzten Interventionen wolle sie die sozialen Probleme zumindest lindern. Diesen Anspruch m\u00fcsse die Profession belegen k\u00f6nnen.\u00a0 Weiters impliziert die Forderung nach Wissenschaftlichkeit, dass Alltagserfahrungen, Intuition, Vorannahmen und Realit\u00e4tskonstruktionen einer wissenschaftlichen \u00dcberpr\u00fcfung standhalten sollen.<br \/>\nZum Anderen fu\u00dft das Dritte Mandat auf einem Ethikkodex der Profession, der mit seinem &#8222;Bezug auf die Menschenw\u00fcrde als Begr\u00fcndungsbasis&#8220; die Abwertung der Hilfe an Individuen zugunsten struktureller oder fachpolitischer Arbeit verhindern soll (Staub-Bernasconi, o.J, S 7).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Legt man nun den aufgespannten Raster dem konkreten Handeln der sachbearbeitenden Kollegin \/ dem sachbearbeitendem Kollegen an, so ergeben sich daraus folgende Pr\u00fcffragen (ohne Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit):<\/p>\n<ul>\n<li>Nach welchen Kriterien und Entscheidungsmaximen hat die Kollegin \/ der Kollege ihr\/sein Vorgehen gestaltet? Kann die Kollegin \/ der Kollege also sicherstellen, dass seine Schritte nicht nur nachvollziehbar und \u00fcberpr\u00fcfbar sind sondern dar\u00fcber hinaus von anderen Kolleginnen\/Kollegen ihrer\/seiner Berufsgruppe nachvollzogen werden k\u00f6nnen (w\u00fcrden).<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Wie hat sie\/er sichergestellt, das pers\u00f6nliche Vorannahmen, Wertungen, Haltungen nicht ihr\/sein Handeln geleitet haben; dass also beispielsweise die Beurteilung, die Jugendliche habe &#8222;solche Defizite&#8220;, keine Auswirkung auf ihr Vorgehen gehabt haben? Oder anders herum: Seit wann spielen &#8222;Defizite&#8220; in der Arbeit und im Denken von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern eine Rolle? In meinem Verst\u00e4ndnis ist es Kernkompetenz der Profession eine zumindest &#8222;stellvertretende Inklusion&#8220; der von Exklusion bedrohten Personen zu erreichen. Neu hingegen w\u00e4re mir, dass die Bem\u00fchungen um Integration dann bescheiden zur\u00fccktreten sollen, wenn sich Defizite zu &#8222;solchen Defiziten&#8220; gesteigert haben. Weil klar: Bei so einem beeindruckendem St\u00f6rungsbild einer histrionischen Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung, die sich vor allem durch eine etwas theatralische Inszenierung der eigenen Pers\u00f6nlichkeit auszeichnet, noch dazu in Kombination mit einer Depression, muss die Profession resignierend zur\u00fccktreten und die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte ihre Arbeit machen lassen, oder? Denn es ist so gar nicht vorstellbar, dass Jugendliche in der Hitze des Gefechts etwas die Kontrolle \u00fcber sich und ihre Aussagen verlieren? Es ist auch komplett undenkbar, dass Eltern ihre intellektuelle \u00dcberlegenheit in der Auseinandersetzung mit ihren pubertierenden Kindern ausspielen und diese dann das Gef\u00fchl ohnm\u00e4chtiger Dem\u00fctigung erleben, aus dem heraus sie, die Kids, sich dann voll ehrlichem Hass von ihren Eltern abwenden oder ihnen &#8211; bei etwas anderer Sozialisation &#8211; den Suizid ank\u00fcndigen? Komplett undenkbar muss es auch sein, dass eine institutionelle Behandlung bei einer in Entwicklung und Reifung befindlichen Pers\u00f6nlichkeit einen nachhaltigen und ver\u00e4ngstigenden Eindruck hinterl\u00e4sst, der sich unter Umst\u00e4nden in depressiver Symptomatik \u00e4u\u00dfert?\u00a0 Ich verstehe: Nein, das kann nicht sein.<\/li>\n<li>Wie hat sie\/er sichergestellt, dass die Jugendliche geh\u00f6rt und ihre Interessen bestm\u00f6glich vertreten wurde? (das Gebot der anwaltschaftlichen Parteilichkeit) Spannend w\u00e4re es doch zu erfahren, wie die Jugendliche selbst den Ausl\u00f6ser f\u00fcr ihre Psychiatrierung beschreibt. Welche Vorstellungen sie f\u00fcr die Stabilisierung das etwas zerr\u00fcttete Verh\u00e4ltnis zu ihrer Mutter entwickelt hat. Welche Vorstellungen hat die Mutter, was sie zu einem gelingenden Alltag mit ihrer Tochter beitragen kann? Was meint die Mutter, wie sie sicherstellen kann, dass sie ihren F\u00fcrsorgepflichten der Tochter gegen\u00fcber gerecht wird? In diesem Aushandlungsprozess k\u00f6nnte einer Sozialarbeiterin \/ einem Sozialarbeiter eine wichtige Aufgabe zukommen: Die Auseinandersetzung der beiden zu f\u00f6rdern und dabei peinlich genau darauf zu achten, dass die Spielregeln der Auseinandersetzung von beiden Seiten eingehalten werden. Weiters muss man an dieser Stelle fragen, welche konkreten Schritte die Kollegin \/ der Kollege unmittelbar nach Einlieferung der jungen Patientin gesetzt hat, um weiteren Schaden f\u00fcr sie, die Patientin, zu verhindern? Hat die Kollegin \/ der Kollege beispielsweise darauf geachtet, dass die Jugendliche die Untersuchung und die vorgeschlagene Behandlung nicht nur versteht sondern dar\u00fcber hinaus ihre Sicht von den behandelnden \/ untersuchenden \u00c4rztinnen und \u00c4rzten zumindest geh\u00f6rt und in weiterer Folge ad\u00e4quat darauf reagiert wurde? Hat die Kollegin \/ der Kollege peinlich genau darauf geachtet, dass die aufenthaltsbedingte Unterbrechung der Patientin in aller gebotener K\u00fcrze gehalten wird und die Jugendliche ehebaldigst wieder an ihrem Schultisch sitzen konnte? Oder abstrakter: Hat die Kollegin \/ der Kollege sichergestellt, dass die Jugendliche \u00fcber die Folgen ihrer jeweiligen Entscheidungen bzw. der ihr widerfahrenden Behandlung ausreichend Bescheid wusste, so dass sie als handelndes Subjekt in diesem Prozess dessen Verlauf als &#8211; nahezu &#8211; gleichberechtigte Partnerin mitgestalten konnte?<\/li>\n<li>Wie hat sich die Kollegin \/ der Kollege abgesichert, statt der gebotenen Intermediarit\u00e4t nicht die &#8222;Sicht der Organisation&#8220; zu \u00fcbernehmen?<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Literaturverzeichnis: <\/em><\/p>\n<p>Bo?hnisch, Lothar\/Lo?sch, Hans (1973): Das Handlungsversta?ndnis des Sozialarbeiters und seine institutionelle Determination, in: Otto, Hans-Uwe\/Schneider, S. (Hg.): Gesellschaftliche Perspektiven der Sozialarbeit, Bd. 2, Luchterhand, Neuwied\/Berlin<\/p>\n<p>Boszormenyi-Nagy, Ivan;\u00a0 From Family Therapy to a Psychology of Relationships: Fictions of the Individual and Fictions of the Family, in Comprehensive Psychiatry 7 (1966) nr. 5, 408-423.<\/p>\n<p>Dilling H., Mombour, W.; Schmidt, M.H. (Hrsg), (1993): Internationale Klassifikation psychischer St\u00f6rungen: ICD-10, Kapitel V (F); klinisch-diagnostische Leitlinien \/ Weltgesundheitsorganisation; Verlag Hans Huber: Bern; G\u00f6ttingen; Toronto; Seatle.<\/p>\n<p>Kleve, Heiko, 2003: Sozialarbeitswissenschaft, Systemtheorie und Postmoderne. Grundlegungen und Anwendungen eines Theorie- und Methodenprogramms. Freiburg\/Br.: Lambertus<\/p>\n<p>Rauschenbach, Thomas \/Treptow. Rainer, 1984: Sozialpa?dagogische Reflexivita?t und gesellschaftliche Rationalita?t, in: Mu?ller. S. u.a. (Hg.), Handlungskompetenz In der Sozialarbeit\/Sozial- pa?dagogik. 11. Bleiefeld. S. 21-71<\/p>\n<p>Pantucek, Peter \/1998): Lebensweltorientierte Individualhilfe. Eine Einf\u00fchrung f\u00fcr Soziale Berufe. Lambertus-Verlag, Freiburg.<\/p>\n<p>Paulitsch, Klaus (2009): Grundlagen der ICD-10-Diagnostik; Facultas Verlag: Wien<\/p>\n<p>Staub-Bernasconi, o.J., Vom beruflichen Doppel- zum professionellen Tripelmandat. Wissenschaft und Menschenrechte als Begr\u00fcndungsbasis der Profession Soziale Arbeit. http:\/\/www.avenirsocial.ch\/cm_data\/Vom_Doppel-_zum_Tripelmandat.pdf, abgerufen am 10.08.2010<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Zuge einer heftigen Auseinandersetzung mit der Mutter droht ein 17 j\u00e4hriges M\u00e4dchen dieser hochdramatisch mit Selbstmord. Die Mutter veranlasst einen psychiatrischen Aufenthalt. Im Zuge des Aufenthalts wird eine hystrionische Pers\u00f6nlichkeitsst\u00f6rung festgestellt. Ein\/e befreundete\/r Bekannte\/r interveniert im Spital und weist auf den stigmatisierenden Effekt dieser Diagnosen hin und bittet darum, die Diagnose fallenzulassen.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6,8,10,11,12],"tags":[14,75,77,92,105],"class_list":["post-190","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-blog","category-haltung","category-psychiatrie","category-psychotherapie","category-sozialarbeit","tag-allparteilichkeit","tag-professionelles-selbstverstandnis-doppeltes-mandat","tag-psychiatrie","tag-sozialarbeit","tag-tripplemandat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tordy.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/190","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tordy.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tordy.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tordy.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tordy.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=190"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.tordy.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/190\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":463,"href":"https:\/\/www.tordy.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/190\/revisions\/463"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tordy.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=190"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tordy.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=190"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tordy.at\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=190"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}