Meine Beiträge zu gesellschaftspolitischen Angelegenheiten finden sich ab 15. April 2026 auf gewissemenschen.at. Das gilt auch für meine bisherigen Beiträge. Der Hintergrund: Die Ethikrichtlinien für Psychotherapeut:innen gebieten diesen, sich bei ihren öffentlichen Auftritten als Psychotherapeut:innen ausschließlich sachlich und berufsbezogen zu äußern. Eine Website ist in diesem Sinne ein „öffentlicher Auftritt“. Ein allfällig gesellschaftspolitisches Engagement ist nicht verboten (wie auch?), sondern deutlich von berufsständischen Äußerungen zu trennen. Dieser Auflage entspreche ich mit der Auslagerung meiner gesellschaftspolitischen Aktivitäten und entsprechenden Äußerungen zum Blog auf gewissemenschen.at
Gast und Psychotherapie
Über die Verwendung des Begriffes ‚Gast‘ im psychotherapeutischen Kontext
In Kliniken der psychiatrischen Rehabilitation gibt es gelegentlich die Tradition, alle von therapeutischer Behandlung Betroffenen als ‚Gäste‘ zu bezeichnen. Im nachfolgenden Beitrag mag ich mich mit wenigen psychotherapeutischen Implikationen des Gast-Begriffs im therapeutischen Kontext befassen.
Wahnsinn No. 2
Wahnsinn No. 2
Eine psychotherapeutische Praxis im Niemandsland. Besorgte Eltern machen sich für ihre 16 jährige Tochter einen Termin aus. Die Tochter war zuletzt im Bezirkskrankenhaus wegen einer psychotischen Störung behandelt worden. Konkret hatte das Mädchen nach einer durchzechten Nacht nicht nur Stimmen gehört sondern sich auch höchst erregt mit diesen Stimmen unterhalten.
Wahnsinn
Im Zuge einer heftigen Auseinandersetzung mit der Mutter droht ein 17 jähriges Mädchen dieser hochdramatisch mit Selbstmord. Die Mutter veranlasst einen psychiatrischen Aufenthalt. Im Zuge des Aufenthalts wird eine hystrionische Persönlichkeitsstörung festgestellt. Ein/e befreundete/r Bekannte/r interveniert im Spital und weist auf den stigmatisierenden Effekt dieser Diagnosen hin und bittet darum, die Diagnose fallenzulassen.
Geschlechterarbeit
nachfolgender Artikel ist das erste Mal 2004 im „Lesebuch Sucht und Geschlecht“, erschienen (Verein Dialog, 2004, S 49ff; Wien) und wird hier zur Illustration meiner Grundhaltung nochmals „publiziert“:
Erwartungshaltungen
Eine Frage, die man mir und die ich mir immer wieder stelle, lautet: Was dürfen sich KlientInnen / KundInnen / PatientInnen bei mir erwarten? Die Antwort darauf fällt mir so gut wie nie leicht. Zum Einen gibt es die gut überlegten und lange abgehangenen Forderungen. Etwa: In der direkten Begegnung den vertrauensvollen Umgang mit den Inhalten; den Respekt vor der Einzigartigkeit des Gegenübers; die Wertschätzung vor deren/dessen Lösungskompetenz;
